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Aboanbieter oder Freemium-Anbieter – Wie wäre es mal mit einem virtuellen Assistenten bzw. einem Chatbot

Ich bin zwar ein grosser Fan von Chatbots, aber ich kann dennoch nicht sagen, dass jedes Unternehmen einen Chatbot benötigt. Viel mehr gibt es Branchen, da lohnt sich ein virtueller Assistent bzw. Bot und anderen Unternehmen würde ich empfehlen ihr Budget in andere Massnahmen zu investieren.

Heute fokussiere ich mich auf die Anbieter von Abos oder Fremiumverträgen.
Hier empfehle ich unbedingt den Einsatz eines virtuellen Assistenten!

Das Bild zeigt eine klassische Vergleichstabelle von einem Abomodell.

Aber versteht das jeder? Wissen Sie zum Beispiel welche Länder hier zu “Westeuropa” zählen? Wann können Sie das Abo wieder kündigen? Und wo ist nun der Unterschied zwischen Highspeed Internet und 30 M/Bits Download.
Ein Kundenberater könnte Ihnen dies in nur wenigen Minuten erklären. Und ein Kundenberater könnte sogar den Kunden hinsichtlich seinen Ansprüchen beraten und ihn so vor einer Fehlentscheidung bewahren.

Viele Websites bauen auf der Seite der Preistabelle bereits einen Live-Chat ein, der sich zum Beispiel nur öffnet, wenn ein User X Sekunden mit der Maus auf der gleichen Stelle geblieben ist.

Ich empfehle an dieser Stelle einen virtuellen Assistenten einzusetzen. Warum?

Der Bot führt die User von Anfang an durch den Beratungsprozess und stellt alle Fragen, die nötig sind, um dem Website-Besucher das passende Angebot vorzuschlagen. Parallel dazu kann der User an jeder Stelle Fragen stellen und der virtuelle Assistent beantwortet diese automatisch.
Sie als Anbieter vermeiden dadurch, dass Ihre User in intransparenten Preistabellen verloren gehen. Gleichzeitig ersparen Sie Ihren UX-Designern das Erstellen einer möglichst userfreundlichen Preistabelle.
(Falls Sie dennoch nicht ganz auf die klassische 3-Säulen Darstellung verzichten wollen, können Sie diese ja trotzdem auf der Website lassen und zusätzlich den virtuellen Assistenten aufschalten.)

So und jetzt nochmal zusammen gefasst, warum empfehle ich Ihnen als Anbieter von Abos oder Freemium-Modellen einen digitalen Assistenten:

Die Benefits für Sie als Anbieter:
– Passende Kundenberatung von Anfang an – keine unzufriedenen Kunden, weil diese sich schlecht oder falsch beraten fühlen und das falsche Abo gewählt haben
– Kundenservice rund um die Uhr (24/7)
– Keine langen Usability-Tests für die Preis- und Feature-Tabelle

Die Benefits für Ihre Kunden:
– Individuelle und genaue Beratung
– Keine Fehlentscheidung bei der Wahl des Abos
– Keine offenen Fragen zu den einzelnen Angeboten
– Kein lästiges Lesen von FAQs und kleingedruckten AGBs

Ihre Investition
Natürlich kommt der virtuelle Assistent nicht automatisch auf Ihre Website.
Es braucht schon eine Investition Ihrerseits. Im Idealfall haben Sie bereits alle Informationen zu Abos, Preisen und Features in einer Datenbank. Wenn nicht, müssten Sie diese noch erstellen, aber das sollte nicht lange dauern.
Anschliessend starten Sie mit einem Kick-Off Workshop, in dem Sie definieren, welche Domains (Fragen und Bereiche) der Chatbot abdecken sollte. Stellen Sie auch mal die Customer Journey Ihrer typischen Kunden (gern auch mehrere Persona-Gruppen) dar und legen fest, wie der Chatbot die einzelnen Stages abbildet.
Dann entscheiden Sie sich für eine Software oder einen Anbieter, der Ihnen bei der Umsetzung Ihres Bots hilft.
(Fragen zu Entwicklungskosten möchte ich hier nicht offen legen, da diese je nach Umsetzung stark variieren können. Sie können mir aber gern eine Nachricht schreiben und ich versuche Ihnen eine Grobschätzung zu geben.)
Je nachdem, wie schnell Sie und Ihr Team oder Ihre Partner arbeiten, sollten Sie nach ca. 2 Monaten den ersten Bot online haben. Das heisst, wenn Sie sich beeilen, wird ihr virtueller Assistent noch bis Weihnachten fertig.

Hat Ihnen der Artikel gefallen oder fühlen Sie sich angesprochen und möchten nun auch einen digitalen Assistenten, der Ihre Kunden berät und die Unterschiede der einzelnen Abos erklärt?
Dann freue ich mich auf Ihre Nachrichten. Ich unterstütze Sie gern während des Workshops zur Definition des Chatbots oder in der Umsetzungsphase. ( sophie@hundertmark.ch )

Websites – essentiel für das Recruiting

Websites – eine Visitenkarte, um sich bei den Kunden vorzustellen? Eine Instrument für In- und Outbound-Marketing?

Natürlich Websites dienen immer dazu, neue und bestehende Kunden von dem eigenen Angebot zu überzeugen. Es wird jedoch immer wieder unterschätzt, wie wichtig eine Websites beim Recruiting-Prozess ist und welchen Einfluss Ihre Website auf Ihre aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter hat.

Ich habe die These aufgestellt, dass Job-Suchende immer auf die Website des Unternehmens schauen und sich nicht ausschliesslich auf Einträge von Job-Plattformen verlassen.
Mittels einer selbst-durchgeführten Online-Umfrage im Raum DACH konnte ich die These bestätigen.

100 % der Befragten stimmen mir zu, dass sie jeweils noch auf die Seite des Unternehmens schauen.

52% stimmen mir zu, dass die Website sogar einen sehr wichtigen Einfluss auf Ihre Entscheidung, sich zu bewerben oder dies zu unterlassen, hat. Und auch dem Rest der Befragten ist die Website nicht unwichtig, sondern spielt eine entscheidende Rolle (37% betrachten die Website als „wichtig“), bei der Entscheidung, ob sie eine Bewerbung an das jeweilige Unternehmen schicken sollen oder eher nicht.

Besonders wichtige Seitenkategorien sind hierbei: Stellenbeschreibung, Team und allgemeine Unternehmenspräsentation.

Das folgende Diagramm zeigt die gesamte Auswertung dieser Frage.

Warum habe ich diese These aufgestellt und die Umfragen durchgeführt?

Ich möchte damit zeigen, dass gerade KMU oder Nischen-Unternehmen, die immer wieder Schwierigkeiten haben, die passenden Bewerber zu finden, unbedingt eine ansprechende und aktuelle Website haben sollen. Die Website muss nicht, der eines Grossunternehmens gleichen, aber es sollten die wichtigsten Informationen vorhanden sein und in ansprechender Form dargestellt sein. Die Website soll die Werte und Visionen des Unternehmens wieder spiegeln und potentielle Mitarbeiter dazu motivieren, sich zu bewerben.

 

Falls Sie mehr Fragen zu diesem Thema haben, zögern Sie nicht mir zu schreiben (sophie@hundertmark.ch) .

Websites für Gastrobetriebe – Ein Muss laut der Zielgruppe

In diesem Artikel präsentiere ich meine Umfrage Ergebnisse rund um die Frage „Brauchen Gastro-Betriebe eine Website?“. Sie erfahren, warum es für Restaurants, Cafes und Bars nicht mehr ausreicht nur eine Facebook Page zu haben und welche Inhalte auf jeder Website vorhanden sein sollten.

80% aller Befragten haben der These „Jeder Gastro-Betrieb braucht eine Website“ zugestimmt.

Und es geht noch weiter, 74.5% haben der These „In der Gastro-Branche genügt eine Facebook-Seite, Website wird nicht gebraucht“ widersprochen.

Meine Umfrage-Ergebnisse zeigen ganz eindeutig, dass eine eigene Website auch für Gastro-Betriebe heute ein Muss ist.

 

Es genügt also nicht, wenn man eine aktuelle Facebook-Seite hat oder Reservierungen per WhatsApp und SMS anbietet, die Zielgruppe möchte die Website besuchen können.

Bislang genügt es jedoch noch, wenn es sich bei der Website, um eine funktionell eher einfache Website handelt, die die wichtigsten Antworten zu Öffnungszeiten, Menu und Adresse aufzeigt. Die folgende Grafik zeigt die gesamte Verteilung zu dieser Frage.

(Sortierung: Öffnungszeiten, Menu, Anfahrt, Adresse, Team, Jobs, Online Reservierungen, etc.)

Und genau, wie ich es erwartet hatte, die Mehrheit der Befragten, schaut die Websites mit dem Smartphone an.

 

Das bedeutet mobile-optimiertes Websites sind ein Muss.

 

Die meisten Programmierer und Web-Designer setzten mittlerweile sowieso immer auf Responsive Websites. Dies ist auch bei der Gastro-Branche ein muss.

Interessant fand ich, dass die meisten Umfrage-Teilnehmer Restaurants, Cafes oder auch Bars über Google suchen, anstatt direkt über eine Bewertungsplattform, wie TripAdvisor.

 

Hier spielt dann also auch der Faktor SEO mit ein.

 

Das heisst, auch wenn die Websites zwar funktional einfach gestaltet sein können, müssen sie dennoch inhaltlich für Suchmaschinen optimiert sein. Wenn sich ein Betrieb beispielsweise auf eine spezielle Speisenart oder Nationalität spezialisiert hat, sollte die Website so gestaltet sein, dass Google dies auch erkennt und den Suchenden bei Ihren Anfragen genau diesen Betrieb anzeigt. Google kennt seine User sehr genau und weiss in den meisten Fällen welche Präferenzen sie haben. Wichtig ist, dass Google weiss, welche Betriebe zu welchen Präferenzen passen, sodass die Suchmaschine dem User immer die passenden Ergebnisse anzeigt und die jeweiligen Restaurants, Bars oder Cafes auch bei den relevanten Suchanfragen angezeigt werden.

CONCLUSION

Zusammengefasst zeigt die Umfrage, das jedes Restaurant, jede Bar, jedes Cafe von Anfang an eine Website haben sollte. Diese sollte bereits zur Eröffnung des Lokals parat sein.
Wichtig ist zunächst, dass die Zielgruppe hier über die Öffnungszeiten und den Anfahrtswegs informiert wird. Weiter empfehlen sich natürlich Bilder des Lokals und auch das Menu auf der Website zu platzieren.

Der Umfang der Website kann sich laut der Zielgruppe, gern im Rahmen halten. Dies bedeutet aber nicht, dass SEO vernachlässigt werden kann. Im Gegenteil die Suchmaschinenoptmierung ist eines der wichtigsten Faktoren für die erfolgreiche Performance der Websites. Die Zielgruppe sucht mit dem Smartphone bei Google nach dem jeweiligen Gastro-Betrieb! Die Website muss also mobile-tauglich sein und von Google gefunden werden.